Social Media Strategie

Social Media Strategie

Social Media Kommunikation braucht eine Social Media Strategie damit man die Ziele kennt und sie mit Maßnahmen gezielt verfolgen kann. Einfach etwas zu machen, um dabei zu sein, ist der falsche Weg. Ich empfehle Unternehmen, auf Basis einer Strategie konkrete Ziele für unterschiedliche Funktionsbereiche, wie Marketing, Human Resources oder Vertrieb festzulegen.

Social Media Strategie

Egal zu welchem Zweck man die sozialen Medien einsetzen möchte – die Definition einer Social Media Strategie ist die Grundvoraussetzung für alle weiterführenden Aktivitäten. Obwohl viele Unternehmen zumeist ohne Definition von Zielen starten, kann ein planvolles, strategisches Vorgehen mit einem definierten Budget, sehr viel Zeit, Kosten und Enttäuschungen ersparen. So manche Experimente gehören aber mit zum Plan und ermöglichen das Lernen.

Social Media Analyse

Bevor eine Social Media Strategie definiert werden kann, ist es sinnvoll, denn Ist-Zustand (z.B. bestehende Ziele, vorhandene Budgets, personelle Ressourcen und mögliche Hindernisse etc.) zu analysieren, in denen Social Media zum Einsatz kommen sollen. Social Media bedeutet Interaktion. Wer z.B. plant, dass Social Media zur Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt werden soll, muss Ressourcen für die Online-Kommunikation einplanen. Es müssen vielleicht „Social Media freundliche Mitarbeiter“ gefunden und Inhalte überlegt werden, die auch anziehend wirken. Auch die externe Analyse von Mitbewerbern in der Industrie sowie der Branche und des Umfeldes können wichtige Anhaltspunkte liefern. Gibt es schon Social Media Guidelines im Unternehmen und rechtliche Stolpersteine zu beachten?

Social Media Ziele

Mögliche definierte Ziele können sein:

  • Steigerung der Bekanntheit (Unternehmen, Marke, Produkte, Webshop, Website)
  • Verbesserung des Marken-Images oder der Markenwahrnehmung bzw. -image
  • Teil der Markenpositionierung (weil Markenführer und es ist Teil vom Image)
  • Zusammenarbeit mit Kunden zur Verbesserung/Erneuerung des Produktportfolios?
  • Kundenakquisition (durch digitale Mundpropaganda)
  • Kundenbindung (bestehende Kunden vor dem Abwandern hindern)
  • Umsatzsteigerung durch Werbung oder Interaktion in Social Media Kanälen
  • Verbesserung der Suchmaschinenergebnisse
  • Steigerung der Besucherzahlen auf der Website
  • Zusammenarbeit mit Kunden zur Verbesserung/Erneuerung des Portfolios
  • die Umsatzsteigerung durch Partnerschaften etc.
  • Marktforschung (Aufdecken von Trends und Mustern)

Entscheidend für die Auswahl der passenden Kommunikationsplattform (Facebook, Instagram, Linkedin, Twitter, Google, Xing, u.v.m.) ist neben dem Kommunizieren von Inhalten auch der Definition von relevanten Zielgruppen (Alter, Interesse, Customer Journey, Buying Persona, Verhalten auf und Aufenthalt in den Social Media Kanälen). Mundpropaganda war schon immer die beste Werbung für Unternehmen, weil sie kostenfrei und wirksam ist. Das Online Weitersagen und Weiterempfehlen unter Freunden findet rund um die Uhr weltweit statt.

Zielgruppe nicht vergessen

Zu Anfang der Überlegungen zum Thema Social Media sollten Unternehmen an ihre Zielgruppe denken. Bewegt die sich überhaupt in Sozialen Netzwerken? Und in welchen? „Im Laufe der Recherche kann sich herausstellen, dass es nicht zwangsläufig große bekannte Netzwerke wie Xing oder Facebook sein müssen“, schreiben die Bitkom-Experten. Es gebe aber auch eine Unmenge spezieller, fachspezifischer Communities oder Foren zu Themen, die zwar kleiner sind, dafür aber genau die gewünschte Zielgruppe ansprechen.

Identifizieren Sie Ihre Zielgruppe

Kreieren Sie eine Buyer Persona für Ihr Produkt. Dazu bietet es sich an, demographische Charakteristika Ihrer Zielgruppe herauszuarbeiten. Anhand dieser Daten können Sie sich dann ein typisches Mitglied dieser Gruppe identifizieren. Was könnte diese Person interessieren? Was sind ihre Schwierigkeiten und Probleme? Nun kennen Sie Ihre Buyer Persona. Dies gibt Ihnen die Möglichkeit, in den sozialen Netzen Content zu veröffentlichen, der genau auf die Bedürfnisse Ihres Zielpublikums zugeschnitten ist.

Social Media braucht Inhalte

In den sozialen Medien gilt die Regel „Content is King“ und „Engagement ist Queen„. Informationen, die man in sozialen Netzwerken veröffentlicht, sollten einen Mehrwert haben, glaubwürdig und authentisch sein. In Bezug auf den Mehrwert kann es je nach Strategie auch durchaus sinnvoll sein, eine interessante fremde Quelle zu zitieren. Auch die grundsätzlichen Botschaften sollten sich an den Unternehmenszielen und der Kommunikationsstrategie orientieren um den Unternehmenserfolg zu unterstützen. Mitarbeiter aus der Kommunikations-, PR- oder Marketingabteilung geben zumeist den Ton an und die Mitarbeiter aus Service, Forschung und Entwicklung oder Vertrieb könnten sich daran orientieren. Bei der Menge der Inhalte sollte sich die Unternehmenskultur und die Markenwerte wiederspiegeln und nicht verletzt werden. Es gibt viele Anbieter die Online Reputation Werkzeuge bereitstellen.

Seien Sie zugänglich und klar

Finden die Nutzer Ihren Social-Media-Auftritt sympathisch, dann steigt auch die Zuneigung zu Ihrem Unternehmen. Dann steigen die Zahlen des Engagements (Follower, Kontakte, Likes, Kommentare, Shares, Folger, etc.) und damit steigt die Reichweite von Inhalten im Internet. Man sollte für Ihre Social-Media-Aktivitäten eine Schreibweise nutzen, welche die Zielgruppe anspricht und nicht ausschließt. Wichtig ist es laufenden Content, in Form von Fotos und Videos zu produzieren, die sie dem zuvor definierten Ziel näher bringt.

Generell gilt

Authentische emotionale und mit dem Unternehmen und den Werten einhergehende Botschaften kommen gut an im Social Web an. Je nach Kommunikationskanal sollte der Informationswert, unterhaltsam und dem Unternehmen entsprechend aufklären und zur Problemlösung der Zielgruppe, die man anspricht, beitragen. Insbesonders funktionieren Stories oder Geschichten rund um die Tätigkeiten des Unternehmens im Einklang mit bestehenden Sicherheits- und Vertraulichkeitsmerkmalen. Die Aufmerksamkeitsspanne ist in den sozialen Medien eher kurz. Es gilt also, Inhalte lieber präzise und freundlich zu vermitteln, statt mit geschliffenem Stil im Newsfeed unterzugehen.

Nutzen Sie die Kraft des Storytelling

Statistiken zeigen, dass weltweit 78% der Internetnutzer in sozialen Netzwerken aktiv sind. Dort konsumieren Sie vor allem Geschichten – über Menschen, Ereignisse und alle möglichen sonstigen Dinge. Ihr Ziel sollte es daher sein, das Interesse potenzieller Kunden durch effektives Storytelling zu wecken. Mit diesem goldenen Prinzip des Content-Marketing etablieren Sie eine menschliche Beziehung zu den Kunden und verleihen Ihrem Unternehmen für sie zusätzliche Bedeutung. Überlegen Sie sich dazu, was Ihre individuelle Story ausmacht. Konzentrieren Sie sich weniger auf Ihre Unternehmensgeschichte, sondern darauf, warum Sie tun, was Sie tun. Erzählen Sie es prägnant und sprechen Sie die Gefühle Ihres Publikums an. Denn so bleiben Sie im Gedächtnis.

Welcher Kanal ist der richtige?

Um das beste Ergebnis im Social-Media-Marketing zu erzielen, müssen Sie an mehreren Fronten im Einsatz sein – aber übertreiben Sie es nicht! Fassen Sie beispielsweise drei Kanäle ins Auge, die Sie fortlaufend pflegen (können). Konzentrieren Sie sich dann vor allem auf den Kanal, der am besten läuft.

Führen Sie einen Blog

Sie kennen das: Man stellt sich eine Frage, googelt und landet schließlich bei einer hilfreichen Quelle. Oft ist die Antwort nur ein paar Klicks entfernt. Diesen Effekt können Sie auch in sozialen Medien nutzen, um mittels eines Blogs Nutzer auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen. Denn regelmäßig veröffentlichte Blogartikel sind eine konstante und informative Ressource für neue Beiträge. Am besten performen diese, wenn sie sich häufig wiederkehrender Fragen annehmen.

Was interessiert ihre Zielgruppe?

Denken Sie dazu an die Buyer Persona und deren „Buyer’s Journey“:

  1. Was beschäftigt sie?
  2. Was sind ihre Fragen, Herausforderungen und Probleme?
  3. Liefern Sie Antworten auf Ihrem Blog und locken sie die Menschen auf diesen um Kontakt mit ihnen aufzunehmen

Denn wenn potenzielle Kunden Ihren Content hilfreich finden, teilen Sie im Idealfall Ihre Inhalte ebenfalls auf Social Media und erhöhen so Ihre Reichweite.

Planen Sie Ihre Beiträge

Manchmal geschehen unvorhergesehene Dinge und bringen alles durcheinander. Es ist jedoch entscheidend für den Erfolg Ihrer Social-Media-Strategie, dass Sie Ihre Kanäle regelmäßig und zuverlässig mit Content versorgen. Um trotz Ablenkung regelmäßig Content zu posten, empfiehlt sich die Nutzung eines Planungs-Tools. Durch ausgefeiltes Social-Media-Management können Sie so mehrere Beiträge gleichzeitig vorbereiten und den Zeitpunkt Ihrer Veröffentlichungen im Voraus bestimmen. Besonders hilfreich ist ein Planungs-Tool auch für international orientierte Unternehmen, da verschiedene Zeitzonen damit kein Hindernis mehr darstellen. Egal, welchen Markt Sie erreichen wollen: Das Tool ist immer wach und bereit, Ihren Content in die Welt hinauszuschicken.

Überprüfen Sie Ihre Ergebnisse

Natürlich wünschen Sie sich messbare Erfolge. Dazu evaluieren Sie zunächst, wie viele Besucher durch Social Media auf Ihre Website oder Ihren Blog gelangt sind. Nutzen Sie hierfür Tracking-Tools wie Google Analytics und Facebook Analytics. Diese Tools erheben statistische Daten über die Besucherzahl, Besuchsdauer und das Besucherverhalten auf Ihrer Website. Dadurch können Sie aussagekräftige Schlüsse über die Stärken und Schwächen Ihrer Seite sowie Ihrer Kanäle ziehen – über welche Plattform kommen die meisten Besucher auf Ihre Seite und warum?

Passen Sie Ihre Strategie an

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Sie sollten sich also die nötige Zeit nehmen, den Stein ins Rollen zu bringen. Experimentieren Sie mit Content, Kanälen und interagieren Sie auf verschiedene Art mit Ihren Kunden. Finden Sie heraus, was funktioniert und bauen Sie es aus: Ein konstant mit Beiträgen gefütterter Blog etwa hat das Potenzial zum E-Book. Und ein E-Book kann wiederum in den sozialen Medien wunderbar vermarktet werden.

Für eine erfolgreiche Social-Media-Strategie brauchen Sie kein Experte zu sein. Achten Sie darauf, Ihre Kanäle sorgsam auszuwählen und unter Anwendung von Planungs- und Tracking-Tools zu pflegen. Bespielen Sie Ihre Kanäle konstant mit hochwertigem Content. Wenn Sie diesen unter Berücksichtigung Ihrer Buyer Persona kreieren und in Hinblick auf gutes Storytelling aufarbeiten, steht Ihrem Erfolg in den sozialen Medien nichts mehr im Weg!

Brauchen Sie Unterstützung?

Ich freue mich auf ihre Kontaktaufnahme !!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.